Finnwelle

GER

05.10.13 - 06.10.13

Nebelpokal Mügelsee - Berliner Meisterschaft

1,20

Nebelpokal Berlin am 5./6. Oktober 2013


Der Nebelpokal war die erste Regatta der neu gegründeten DSV Finngruppe. Wir, das heißt Per Baagoe, Max Kohlhoff, Eike Martens, Phillip Kasüske und ich sind Freitag Mittag mit 4 Finns und einem Motorboot verteilt auf zwei Trailer und zwei Zugfahrzeuge Richtung Berlin aufgebrochen. Der Yachtclub Berlin-Grünau hat schon bei unserer Ankunft mit perfektem Service aufgetrumpft, sodass wir innerhalb kürzester Zeit das Motorboot im Wasser und die Finns abgeladen hatten. Am nächsten Tag mussten wir frühzeitig ablegen um die lange Anreise zum See rechtzeitig bis 11.00 Uhr zum ersten Start absolviert zu haben. Der Samstag begrüßte uns mit herbstlich kalter Luft, einem lauen Lüftchen von 5-8 Knoten und einer immer dichter werdenden Wolkendecke. Gemeinsam mit den 20er Jollenkreuzern und den O-Jollen teilten wir uns den Kurs, sodass es teilweise sehr eng wurde auf dem Müggelsee. Alle Segler stellten sich auf einen spannenden Tag ein, da der Wind sehr beträchtlich in Stärke und Richtung variierte. Am Start herrschte ein wenig Anarchie, weil die linke Startlinienseite in allen Rennen so stark bevorteilt war, dass man mit Wind von Steuerbord kaum noch die Linie überqueren konnte. Mir kam beim ersten Start auch noch beim Anziehen zum Start das Segel runter, da ich es anscheinend nicht richtig im Mastlock hatte. Der miese Start führt auch zu einem miesen Ergebnis, sodass ich als 9. die Ziellinie des wegen Windmangels verkürzten Kurses überquerte. Der Start zum zweiten Rennen verlief ähnlich chaotisch, diesmal gab es bei mir aber keine Komplikationen. Dafür litt das zweite Rennen noch stärker unter akutem Windmangel und starken Winddrehern. Trotzdem "wurschtelte" ich mich als 2. über den Kurs. Mit dem überqueren der Ziellinie der letzten Schiffe wurde der See dann leider zum Spiegel und die Regatta verblieb bis zum Ende ohne Wind. Alle Teilnehmer schätzten sich aber mehr als glücklich, als sie nach dem Einlaufen eine heiße Suppe bekommen haben, die Vorfreude auf das Abendliche Buffet machte. Am nächsten Tag wurde dann ein wenig Trübsal geblasen, da jeder die Windvorhersage mit maximal 4 Knoten kannte, bei der es dann letztendlich auch blieb. Gemeinsam warteten wir dann, bis die Regatta beendet wurde und der offizielle Startschuss zum Packen gegeben wurde.
Im Endergebnis wurde Phillip Kasüske auf seinem Heimatrevier mit zwei beeindruckenden 1. Plätzen Sieger des Nebelpokals. Dirk Löwe wurde verdient 2. und ich erreichte den 3. Platz. Eike Martens und Max Kohlhoff wurden auf dem Regattakurs etwas vom Pech verfolgt und wurden 8. und 9.
Die Neuzugänge wurden sehr erfreut in der Finnklasse aufgenommen und gemeinsam haben wir von den erfahreneren Seglern viel Rückhalt für unsere Ziele zugesprochen bekommen. Wir freuen uns darauf, jetzt wieder gemeinsam in Kiel zu trainieren.

Viele Grüße,
Lennart Luttkus
GER 64

 

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